International Campaign for Tibet
 

Tibet-Politik

Pressemitteilung: Politische Gefangene mit längstem Strafmaß in Berlin

17. Juni 2003


Berlin - Die tibetischen Nonne Ngawang Sangdrol, 26, über die das längste Strafmaß einer politischen Gefangenen in Tibet verhängt wurde, kommt heute (17. Juni) nach Berlin. Die International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) organisiert ihren Besuch.

In Berlin steht sie vom 18. - 20. Juni für Interviews zur Verfügung. Danach reist sie weiter nach London, Amsterdam, Brüssel und Paris.

Bereits im Alter von 10 Jahren wurde Sangdrol 1987 für 15 Tage inhaftiert, als sie an einer Demonstration für die Unabhängigkeit Tibets teilnahm.

Mit 13 wurde sie nach einer Demonstration ins Drapchi -Gefängnis in Lhasa gesperrt. Jetzt 26, hat die tibetische Nonne bereits elf Jahre als politische Gefangene verbracht. Sie wurde gefoltert und mißhandelt. Ihr Strafmaß von insgesamt 21 Jahren ist das längste, das jemals für eine weibliche Gefangene aus Tibet verhangen wurde. Erst am 3. November 2011 hätte sie entlassen werden sollen. Nach massivem Protest der internationalen Tibet-Unterstützergruppen wie ICT und politischer Unterstützung westlicher Staaten wurde sie kürzlich aus dem Gefängnis entlassen und durfte aus medizinischen Gründen ausreisen. Sie befindet sich jetzt auf einer Europa-Reise, um über die Situation in Tibet zu informieren.

Achtung Bildredaktionen:
Fotos von der Audienz mit dem 14. Dalai Lama vom 9. Juni 03 vorhanden.

Achtung Fernsehredaktionen:
Rohmaterial zu Tibet in Beta vorhanden.

Für Terminvereinbarungen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Gudrun Henne
Tel.: 0 30 - 2787 9086
Mobil: 0178 7646464

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