Tibet-Politik

Aktuell: Erzbischof Tutu überzeugt davon, dass die Tibeter Unterdrückung überwinden werden
7. Juni 2006
Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu hat am 1. Juni den Light of Truth Award 2006 von International Campaign for Tibet entgegen genommen. „Ich fühle mich geehrt, dass mir der Light of Truth Award vom Dalai Lama, einem Mann überreicht wird, den ich meinen Freund nennen darf. Dass wir uns hier treffen zeigt, dass unsere Begeisterung dafür, andere Glaubensrichtungen und andere Völker zu verstehen, ungetrübt bleibt.“
Erzbischof Tutu hielt eine bewegende, oft auch humorvolle Rede über seine Freundschaft mit dem Dalai Lama. Zudem zog er viele Parallelen zwischen dem Widerstand gegen das südafrikanische Apartheidsregime und dem Einsatz der Tibeter für Freiheit und Gerechtigkeit. „Schlechte Menschen haben nicht das letzte Wort. Gerechtigkeit, das Gute, Mitgefühl und Liebe werden sich durchsetzen. Und wir riefen dem Apartheitsregime zu: „Kommt auf die Gewinnerseite!“ Und auch der Dalai Lama und das tibetische Volk sind auf dieser Gewinnerseite.“, konstatierte der südafrikanische Nobelpreisträger.
Auch die Hergé-Stiftung erhielt vor einem Publikum aus Politikern, Diplomaten und Menschenrechtsaktivisten in Brüssel den Light of Truth Award. Fanny Rodwell, die Gründerin der Stiftung: „Wir hätten nie gedacht, dass diese Geschichte noch vierzig Jahre später solch eine Resonanz haben würde.“ Die Hergé-Stiftung erhielt den Preis, weil sie 2001 verhinderte, dass das Buch „Tintin in Tibet“ zu „Tintin im chinesischen Tibet“ umgedeutet wurde. Die Stiftung hatte die chinesischen Verleger seinerzeit aufgefordert, die bereits gedruckte Version wieder einzuziehen.
In ihrer Begrüßungsrede hob Tsering Jampa, Geschäftsführerin von ICT Europe, hervor, dass Ziel von ICT sei „die Interessen der sechs Millionen Tibeter in Tibet auch im Zentrum der Europäischen Union publik zu machen.“
„Seit der Gründung von International Campaign for Tibet setzen wir uns für eine gewaltfreie Lösung der Tibetfrage ein. Wir hoffen, dass Regierungen und internationale Institutionen uns in diesem Kampf die Unterstützung geben, die er verdient“, meinte Frau Jampa weiter.
Der Light of Truth Award ehrt Individuen oder Institutionen, die sich für ein besseres Verständnis Tibets in der Öffentlichkeit einsetzen. Die diesjährige Preisverleihung fand im Rahmen eines neuntägigen Besuchs des Dalai Lama vom 29. Mai bis zum 6. Juni in Brüssel statt. Während seiner Visite traf der Dalai Lama Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Vertreter der EU-Kommission und der belgischen Regierung. Außerdem gab er buddhistische Belehrungen.
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