DER 11. PANCHEN LAMA

Gendun Choekyi Nyima

Am 17. Mai 1995 sah man ihn vermutlich das letzte Mal in Freiheit: den damals sechsjährigen Gendun Choekyi Nyima, den vom Dalai Lama bestimmten 11. Panchen Lama Tibets.

Bildquelle: ICT

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Am 25. April 1989 wurde Gendun Choekyi Nyima in der Region Lhari in Tibet geboren. Im Alter von sechs Jahren wurde der junge Tibeter vom Dalai Lama als 11. Panchen Lama anerkannt. Kurz danach, am 17. Mai 1995, wurde Gendun Choekyi Nyima von chinesischen Sicherheitsbehörden mitsamt seiner Familie entführt. Die chinesische Regierung hat nach dem Verschwindenlassen einen eigenen Panchen Lama bestimmt, der jedoch von den Tibetern nicht anerkannt wird.

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Der Panchen Lama ist, neben dem Dalai Lama, einer der höchsten Würdenträger des tibetischen Buddhismus. Der Panchen Lama hat bei der Ausbildung und Bestimmung des nächsten Dalai Lama in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt. Zu befürchten ist, dass die chinesische Regierung mit seiner Gefangennahme die Wahl des nächsten Dalai Lama beeinflussen und sicherstellen will, dass dieser ihrer Politik folgt. Das dürfen wir nicht zulassen!

Foto: Olivier Adam

Das Kindesfoto Gendun Choekyi Nyimas ist bis heute die einzig bekannte Aufnahme von Tibets 11. Panchen Lama. Im Jahr 2015, 20 Jahre nach dem Verschwindenlassen durch die chinesische Regierung, ließ die International Campaign for Tibet von Dirk Scheerle, einem Experten in Sachen Gesichtsalterung, dieses Phantombild erstellen. So könnte der 11. Panchen Lama heute aussehen.

Foto: Dirk Scheerle / ICT

Weltweit setzen sich Menschen für die Freilassung von Tibets 11. Panchen Lama ein. Auch die International Campaign for Tibet verlangt von der chinesischen Führung die Freilassung des Panchen Lama Gendun Choekyi Nyima. Die Führung in Peking muss ihm endlich gestatten, Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen und sich frei zu bewegen. Er selbst soll frei entscheiden, wie er sein Leben führen will.

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Bitte helfen Sie jetzt, unseren Einsatz für den Panchen Lama und die Religionsfreiheit der Tibeter zu unterstützen!

Foto: Elisa Ciotoli

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