ÜBERWACHUNG & REPRESSION

Foto: ICT

Tibet zählt zu den am stärksten abgeschotteten

und repressivsten Regionen der Welt

Tibet zählt zu den am stärksten abgeschotteten und repressivsten Regionen der Welt

Unter chinesischer Herrschaft werden Tibeterinnen und Tibeter allein dafür verfolgt, dass sie ihre kulturelle Identität und ihre grundlegenden Rechte bewahren wollen. Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Bewegungsfreiheit sind massiv eingeschränkt – gleichzeitig wächst die permanente staatliche Überwachung immer weiter.

Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht folgenlos bleiben! Die deutsche und die internationale Politik dürfen Chinas brutales Vorgehen nicht hinnehmen und widerstandslos akzeptieren. Wir fordern ein konsequentes Eintreten für die Opfer von Pekings Unterdrückung und Repression

Chinesisches Militär in Tibet. Foto: ICT

Ein Leben ohne Freiheit

Tibet ist heute eine der am stärksten überwachten und abgeschotteten Regionen der Welt. Obwohl Menschenrechte in der gesamten Volksrepublik China eingeschränkt sind, sind Tibeterinnen und Tibeter aufgrund ihrer kulturellen und religiösen Identität besonders drastischer Repression ausgesetzt.

Die Organisation Freedom House stuft Tibet weltweit als eine der Regionen mit der geringsten Freiheit ein und ordnet es sogar unter Ländern wie Nordkorea ein. Ursache dafür ist die umfassende Kontrolle der chinesischen Regierung über weite Teile des öffentlichen und privaten Lebens. Für viele Tibeterinnen und Tibeter bedeutet das, dass sie ihre Kultur, Sprache und Religion nur unter ständiger Einschränkung ausüben können.

Mit der wachsenden Sorge um den Erhalt ihrer eigenen Identität stehen Tibeterinnen und Tibeter einem hochmodernen Überwachungsstaat gegenüber, in dem jeder Ausdruck dieser Identität als extremistisch oder gar terroristisch eingestuft und bestraft werden kann.

 

Ein moderner Überwachungsstaat

China hat in Tibet hat ein System aus ständiger Kontrolle und Beobachtung etabliert. Kameras, Polizeikontrollen und digitale Überwachung prägen vielerorts den Alltag. Bereits friedliche Äußerungen zur tibetischen Identität oder Kultur können als politisch verdächtig eingestuft werden.

Die Folgen der chinesischen Besetzung sind tiefgreifend: Tibeterinnen und Tibeter leben unter Bedingungen, in denen sie als Bürger zweiter Klasse behandelt werden und grundlegende Menschenrechte massiv eingeschränkt sind. Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit sowie Versammlungs- und Informationsfreiheit sind stark begrenzt. Klöster werden überwacht, kulturelle Ausdrucksformen kontrolliert und die tibetische Sprache in Alltag und Schule zunehmend verdrängt.

Menschen, die sich friedlich für ihre Rechte einsetzen, riskieren harte Konsequenzen: Verhaftung, Folter und in extremen Fällen den Tod. Politische Gefangene werden ohne faires Verfahren verurteilt, grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien werden ihnen verwehrt. Nach Angaben des US-Außenministeriums befinden sich derzeit zwischen 500 und 2.000 tibetische politische Gefangene in Haft in Tibet.

Gleichzeitig bleibt die Situation international oft unsichtbar, da unabhängige Medien und Beobachter nur sehr eingeschränkten Zugang zur Region haben. Dadurch gelangen viele Menschenrechtsverletzungen kaum an die Öffentlichkeit – umso wichtiger ist internationale Aufmerksamkeit und konsequentes Eintreten für die Rechte der Tibeterinnen und Tibeter. Grundlegende Menschenrechte dürfen nicht von politischen oder wirtschaftlichen Interessen abhängig gemacht werden!

Eine als Gebetsmühle getarnte Überwachungskamera in Lhasa. Foto: Woeser

Dhondup Wangchen verbachte sechs Jahre als politischer Gefangener in chinesischen Gefängnissen. Foto: Nancy Pelosi from San Francisco, CC BY 2.0

Ein Leben ohne Freiheit

Tibet ist heute eine der am stärksten überwachten und abgeschotteten Regionen der Welt. Obwohl Menschenrechte in der gesamten Volksrepublik China eingeschränkt sind, sind Tibeterinnen und Tibeter aufgrund ihrer kulturellen und religiösen Identität besonders drastischer Repression ausgesetzt.

Die Organisation Freedom House stuft Tibet weltweit als eine der Regionen mit der geringsten Freiheit ein und ordnet es sogar unter Ländern wie Nordkorea ein. Ursache dafür ist die umfassende Kontrolle der chinesischen Regierung über weite Teile des öffentlichen und privaten Lebens. Für viele Tibeterinnen und Tibeter bedeutet das, dass sie ihre Kultur, Sprache und Religion nur unter ständiger Einschränkung ausüben können.

Mit der wachsenden Sorge um den Erhalt ihrer eigenen Identität stehen Tibeterinnen und Tibeter einem hochmodernen Überwachungsstaat gegenüber, in dem jeder Ausdruck dieser Identität als extremistisch oder gar terroristisch eingestuft und bestraft werden kann.

Eine als Gebetsmühle getarnte Überwachungskamera in Lhasa. Foto: Woeser

Ein moderner Überwachungsstaat

China hat in Tibet hat ein System aus ständiger Kontrolle und Beobachtung etabliert. Kameras, Polizeikontrollen und digitale Überwachung prägen vielerorts den Alltag. Bereits friedliche Äußerungen zur tibetischen Identität oder Kultur können als politisch verdächtig eingestuft werden.

Die Folgen der chinesischen Besetzung sind tiefgreifend: Tibeterinnen und Tibeter leben unter Bedingungen, in denen sie als Bürger zweiter Klasse behandelt werden und grundlegende Menschenrechte massiv eingeschränkt sind. Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit sowie Versammlungs- und Informationsfreiheit sind stark begrenzt. Klöster werden überwacht, kulturelle Ausdrucksformen kontrolliert und die tibetische Sprache in Alltag und Schule zunehmend verdrängt.

Dhondup Wangchen verbachte sechs Jahre als politischer Gefangener in chinesischen Gefängnissen. Foto: Nancy Pelosi from San Francisco, CC BY 2.0

Menschen, die sich friedlich für ihre Rechte einsetzen, riskieren harte Konsequenzen: Verhaftung, Folter und in extremen Fällen den Tod. Politische Gefangene werden ohne faires Verfahren verurteilt, grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien werden ihnen verwehrt. Nach Angaben des US-Außenministeriums befinden sich derzeit zwischen 500 und 2.000 tibetische politische Gefangene in Haft in Tibet.

Gleichzeitig bleibt die Situation international oft unsichtbar, da unabhängige Medien und Beobachter nur sehr eingeschränkten Zugang zur Region haben. Dadurch gelangen viele Menschenrechtsverletzungen kaum an die Öffentlichkeit – umso wichtiger ist internationale Aufmerksamkeit und konsequentes Eintreten für die Rechte der Tibeterinnen und Tibeter. Grundlegende Menschenrechte dürfen nicht von politischen oder wirtschaftlichen Interessen abhängig gemacht werden!

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Jeder Versuch, mehr Freiheit oder Demokratie zu erlangen, wird von China unterdrückt. Es liegt im Wesen dieses Regimes, Freiheit und Demokratie nicht zuzulassen.

 

Dhondup Wangchen, ehemaliger politischer Gefangener

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