TIBETISCHER BUDDHISMUS
Der tibetische Buddhismus steht im Zentrum der alten Weisheitskultur Tibets
Der tibetische Buddhismus bereichert bis heute nachhaltig das Leben unzähliger Menschen innerhalb und außerhalb Tibets. Im Zentrum seiner Lehren stehen Mitgefühl, Verbundenheit und Gewaltlosigkeit: Werte, die in einer zunehmend unsicheren und komplexen Welt an Bedeutung gewinnen.
Die chinesischen Behörden greifen tief in die religiöse Praxis des tibetischen Buddhismus in Tibet ein. Die freie Ausübung und Weitergabe der Religion in Tibet müssen jetzt entschlossen geschützt werden – bevor ein zentraler Teil der tibetischen Kultur für immer verloren geht!
Buddhistisches Sandmandala. Foto: Elisa Ciotoli
Jahrhundertealte religiöse Tradition
Der tibetische Buddhismus entwickelte sich spätestens ab dem 7. Jahrhundert n. Chr. in Tibet zu einer eigenständigen spirituellen Tradition, die von Mitgefühl, Achtsamkeit und Gewaltlosigkeit geprägt ist. Die Tibeter betrachten sich selbst als Teil der Natur – der respektvolle Umgang mit allen Lebenswesen ist ein zentraler Wert des tibetischen Buddhismus. Diese Lehren haben über die Jahrhunderte nicht nur die tibetische Kultur tief beeinflusst, sondern erfuhren auch weltweit Beachtung und gewinnen auch heute noch neue Anhänger.
Bis heute ist der tibetische Buddhismus die prägende Religion in Tibet und wird von rund 99 % der Bevölkerung praktiziert. Klöster, Tempel und religiöse Traditionen sind eng mit dem Alltag der Menschen verbunden und bilden ein zentrales Fundament der kulturellen Identität Tibets. Daraus sind zahlreiche, teils weltbekannte Tempel, Klöster und Paläste hervorgegangen, die zu den international bedeutendsten Kulturstätten zählen.
Trotz seiner enormen Wichtigkeit für die tibetische Kultur wird die freie Religionsausübung in Tibet durch die chinesischen Behörden stark eingeschränkt. Religiöse Institutionen stehen unter umfassender staatlicher Kontrolle, Mönche und Nonnen sind permanenter Überwachung ausgesetzt und werden regelmäßig sogenannten „Umerziehungsmaßnahmen“ unterzogen.
Der Dalai Lama als geistliches Oberhaupt des tibetischen Buddhismus
Der 14. Dalai Lama ist das geistliche Oberhaupt des tibetischen Buddhismus und eine der weltweit meistverehrten Persönlichkeiten. Seit seiner Flucht ins Exil im Jahr 1959 engagiert er sich konsequent für Gewaltlosigkeit, Mitgefühl und den interreligiösen Dialog.
Dabei betont er immer wieder das Potenzial buddhistischer Werte für eine friedlichere und menschlichere Weltgesellschaft. Das Wirken des 14. Dalai Lama steht für einen gewaltfreien Widerstand gegen politische Unterdrückung und für eine Botschaft, die weit über Tibet hinausreicht: den Wunsch nach Mitgefühl und Menschlichkeit in einer zunehmend spannungsreichen Welt. Seine Lehren finden dabei weltweit Resonanz und haben den tibetischen Buddhismus zu einer global beachteten Glaubenstradition gemacht.
Jahrhundertealte religiöse Tradition
Der tibetische Buddhismus entwickelte sich spätestens ab dem 7. Jahrhundert n. Chr. in Tibet zu einer eigenständigen spirituellen Tradition, die von Mitgefühl, Achtsamkeit und Gewaltlosigkeit geprägt ist. Die Tibeter betrachten sich selbst als Teil der Natur – der respektvolle Umgang mit allen Lebenswesen ist ein zentraler Wert des tibetischen Buddhismus. Diese Lehren haben über die Jahrhunderte nicht nur die tibetische Kultur tief beeinflusst, sondern erfuhren auch weltweit Beachtung und gewinnen auch heute noch neue Anhänger.
Der tibetische Buddhismus setzt auf Mitgefühl, Achtsamkeit und Respekt vor dem Anderen. Foto: Marco Stepniak
Bis heute ist der tibetische Buddhismus die prägende Religion in Tibet und wird von rund 99 % der Bevölkerung praktiziert. Klöster, Tempel und religiöse Traditionen sind eng mit dem Alltag der Menschen verbunden und bilden ein zentrales Fundament der kulturellen Identität Tibets. Daraus sind zahlreiche, teils weltbekannte Tempel, Klöster und Paläste hervorgegangen, die zu den international bedeutendsten Kulturstätten zählen.
Der Jokhang-Tempel gehört zu den bedeutendsten Heiligtümern in Lhasa. Foto: Hillary Levin
Trotz seiner enormen Wichtigkeit für die tibetische Kultur wird die freie Religionsausübung in Tibet durch die chinesischen Behörden stark eingeschränkt. Religiöse Institutionen stehen unter umfassender staatlicher Kontrolle, Mönche und Nonnen sind permanenter Überwachung ausgesetzt und werden regelmäßig sogenannten „Umerziehungsmaßnahmen“ unterzogen.
Der Dalai Lama ist das geistliche Oberhaupt des tibetischen Buddhismus. Foto: Tenzin Choejor/OHHDL
Der Dalai Lama als geistliches Oberhaupt des tibetischen Buddhismus
Der 14. Dalai Lama ist das geistliche Oberhaupt des tibetischen Buddhismus und eine der weltweit meistverehrten Persönlichkeiten. Seit seiner Flucht ins Exil im Jahr 1959 engagiert er sich konsequent für Gewaltlosigkeit, Mitgefühl und den interreligiösen Dialog.
Dabei betont er immer wieder das Potenzial buddhistischer Werte für eine friedlichere und menschlichere Weltgesellschaft. Das Wirken des 14. Dalai Lama steht für einen gewaltfreien Widerstand gegen politische Unterdrückung und für eine Botschaft, die weit über Tibet hinausreicht: den Wunsch nach Mitgefühl und Menschlichkeit in einer zunehmend spannungsreichen Welt. Seine Lehren finden dabei weltweit Resonanz und haben den tibetischen Buddhismus zu einer global beachteten Glaubenstradition gemacht.
Mitgefühl ist der Schlüssel für eine gerechte und friedvolle Welt.
14. Dalai Lama
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