GEWALTLOSIGKEIT
Tibet steht für den friedlichen Kampf gegen Unterdrückung
Der Widerstand in Tibet gegen die chinesische Herrschaft ist bis heute konsequent friedlich geblieben – trotz des gewaltsamen Vorgehens der chinesischen Machthaber. Diese Gewaltlosigkeit unterscheidet den tibetischen Kampf von vielen anderen Konflikten weltweit.
Der gewaltfreie Einsatz der Tibeterinnen und Tibeter für Menschenrechte und Selbstbestimmung braucht internationale Unterstützung. Wir alle müssen uns klar für eine friedliche Lösung des China-Tibet-Konflikts einsetzen!
Butterlampen am Barkhor in Lhasa. Foto: Elisa Ciotoli
Gewaltlosigkeit als Widerstand
Nach Angaben der tibetischen Exilregierung kamen infolge der Invasion und Besetzung Tibets durch die Volksrepublik China mehr als eine Million Tibeter ums Leben. Bis heute werden Tibetern grundlegende Menschenrechte wie Meinungs-, Religions- und Bewegungsfreiheit verwehrt.
Trotz dieser Situation folgt das tibetische Volk weiterhin konsequent einem gewaltfreien Weg, der stark vom Denken des Dalai Lama geprägt ist. Gewaltlosigkeit bedeutet dabei keineswegs Passivität. Im Gegenteil: Sie erfordert großen Mut, Ausdauer und die bewusste Entscheidung, Widerstand ohne Gewalt zu leisten. Viele Tibeterinnen und Tibeter setzen sich trotz Überwachung, Inhaftierung oder Repression weiterhin friedlich für ihre Rechte ein. Proteste, aber auch die aktive Praxis der tibetischen Kultur und das stille Festhalten an ihrer Identität sind Ausdruck dieses Widerstands.
Ein Vorbild für die Welt
Für seinen konsequent gewaltfreien Einsatz für die Freiheit Tibets wurde der Dalai Lama 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Sein Weg hat weltweit Aufmerksamkeit auf die Situation in Tibet gelenkt. Der friedliche Widerstand des tibetischen Volkes gilt heute vielen Menschen als Inspiration, sich ebenfalls gewaltfrei für Menschenrechte und Freiheit einzusetzen.
Gewaltlosigkeit als Widerstand
Nach Angaben der tibetischen Exilregierung kamen infolge der Invasion und Besetzung Tibets durch die Volksrepublik China mehr als eine Million Tibeter ums Leben. Bis heute werden Tibetern grundlegende Menschenrechte wie Meinungs-, Religions- und Bewegungsfreiheit verwehrt.
Der tibetische Buddhismus setzt auf Mitgefühl, Achtsamkeit und Respekt vor dem Anderen. Foto: Marco Stepniak
Trotz dieser Situation folgt das tibetische Volk weiterhin konsequent einem gewaltfreien Weg, der stark vom Denken des Dalai Lama geprägt ist. Gewaltlosigkeit bedeutet dabei keineswegs Passivität. Im Gegenteil: Sie erfordert großen Mut, Ausdauer und die bewusste Entscheidung, Widerstand ohne Gewalt zu leisten. Viele Tibeterinnen und Tibeter setzen sich trotz Überwachung, Inhaftierung oder Repression weiterhin friedlich für ihre Rechte ein. Proteste, aber auch die aktive Praxis der tibetischen Kultur und das stille Festhalten an ihrer Identität sind Ausdruck dieses Widerstands.
Der Dalai Lama erhält den Friedensnobelpreis. Foto: Jan Andersson
Ein Vorbild für die Welt
Für seinen konsequent gewaltfreien Einsatz für die Freiheit Tibets wurde der Dalai Lama 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Sein Weg hat weltweit Aufmerksamkeit auf die Situation in Tibet gelenkt. Der friedliche Widerstand des tibetischen Volkes gilt heute vielen Menschen als Inspiration, sich ebenfalls gewaltfrei für Menschenrechte und Freiheit einzusetzen.
Gewaltfrei zu kämpfen ist der schwierigste Kampf … Wir müssen uns in jedem Augenblick aufs Neue dazu bekennen.
Lodi Gyari, ehemaliger Sondergesandter des Dalai Lama und Vorstandvorsitzender von ICT
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