ERZWUNGENE «SINISIERUNG»
Foto: tibet.cn / Chinesische Staatsmedien
ERZWUNGENE
«SINISIERUNG»
Foto: tibet.cn / Chinesische Staatsmedien
Die chinesische Regierung will die tibetische Identität auslöschen
Die chinesische Regierung verfolgt in Tibet eine Politik der umfassenden kulturellen und gesellschaftlichen Assimilierung. Tibetische Sprache, Religion und Kultur werden dabei systematisch verdrängt. Kinder müssen chinesische Zwangsinternate besuchen, der tibetische Buddhismus wird staatlicher Kontrolle unterworfen.
Die Politik der erzwungenen Assimilierung durch die Kommunistische Partei Chinas darf nicht weiter normalisiert oder verharmlost werden! Die internationale Gemeinschaft muss sich klar gegen die sogenannte «Sinisierungs»– und Assimilationspolitik in Tibet stellen. Diese muss beendet und die Zwangsinternate geschlossen werden!
Tibetische Mönche müssen Sandmandalas kommunistischer Embleme erstellen. Foto: tibet.cn
Kommunistische Kontrolle statt kultureller Vielfalt
Die chinesischen Behörden treiben in Tibet eine weitreichende Politik der erzwungenen kulturellen Assimilierung voran, die oft verharmlosend als „Sinisierung“ bezeichnet wird. Dahinter steht der Versuch, nahezu alle Lebensbereiche den ideologischen Vorgaben der Kommunistischen Partei unterzuordnen: von Bildung über Religion bis hin zur kulturellen Identität.
Kinder im Visier der Kommunistischen Partei
Die menschenrechtswidrige Assimilationspolitik der chinesischen Regierung betrifft aktuell etwa eine Million tibetische Kinder, die chinesische Zwangsinternate besuchen müssen und so von ihren Familien und Gemeinschaften getrennt werden. In einigen Gebieten erfolgt diese Trennung bereits im frühen Kindesalter, um sie ausschließlich in chinesischer Sprache zu unterrichten und nach den Vorstellungen der Kommunistischen Partei politisch zu indoktrinieren. Dies führt nicht nur zur schrittweisen Verdrängung der tibetischen Muttersprache, sondern auch zu einer tiefgreifenden Entfremdung von Familie, Kultur und Identität – verbunden mit erheblichen emotionalen Belastungen für die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen.
Staatliche Vereinnahmung des tibetischen Buddhismus
Auch die Religionsfreiheit in Tibet ist massiv eingeschränkt, da der tibetische Buddhismus zunehmend staatlich reguliert und politisch kontrolliert wird. Tibeterinnen und Tibeter, die sich friedlich gegen diese Politik wenden, werden verfolgt. Die offiziell dem Atheismus verpflichtete chinesische Regierung beansprucht sogar das Recht, über Reinkarnationen hoher Lamas – einschließlich des Dalai Lama – zu entscheiden, während Klöster und religiöse Gemeinschaften unter permanenter Beobachtung stehen. Mönche und Nonnen sehen sich regelmäßig sogenannten „Umerziehungsmaßnahmen“ und ständiger Überwachung ausgesetzt.
Armee-Veteranen führen an tibetischen Schulen militärische und politische Training durch. Foto: xzxw.com
Unter einem Bild von KP-Generalsekretär Xi Jinping müssen tibetische Mönche an einer sogenannten „Bildungskampagne im religiösen Bereich“ teilnehmen. Tatsächlich bedeutet dieser Begriff nichts anderes als permanente „Umerziehung“. Foto: UFWD Ngari/WeChat
Kommunistische Kontrolle statt kultureller Vielfalt
Die chinesischen Behörden treiben in Tibet eine weitreichende Politik der erzwungenen kulturellen Assimilierung voran, die oft verharmlosend als „Sinisierung“ bezeichnet wird. Dahinter steht der Versuch, nahezu alle Lebensbereiche den ideologischen Vorgaben der Kommunistischen Partei unterzuordnen: von Bildung über Religion bis hin zur kulturellen Identität.
Armee-Veteranen führen an tibetischen Schulen militärische und politische Training durch. Foto: xzxw.com
Kinder im Visier der Kommunistischen Partei
Die menschenrechtswidrige Assimilationspolitik der chinesischen Regierung betrifft aktuell etwa eine Million tibetische Kinder, die chinesische Zwangsinternate besuchen müssen und so von ihren Familien und Gemeinschaften getrennt werden. In einigen Gebieten erfolgt diese Trennung bereits im frühen Kindesalter, um sie ausschließlich in chinesischer Sprache zu unterrichten und nach den Vorstellungen der Kommunistischen Partei politisch zu indoktrinieren. Dies führt nicht nur zur schrittweisen Verdrängung der tibetischen Muttersprache, sondern auch zu einer tiefgreifenden Entfremdung von Familie, Kultur und Identität – verbunden mit erheblichen emotionalen Belastungen für die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen.
Unter einem Bild von KP-Generalsekretär Xi Jinping müssen tibetische Mönche an einer sogenannten „Bildungskampagne im religiösen Bereich“ teilnehmen. Tatsächlich bedeutet dieser Begriff nichts anderes als permanente „Umerziehung“. Foto: UFWD Ngari/WeChat
Staatliche Vereinnahmung des tibetischen Buddhismus
Auch die Religionsfreiheit in Tibet ist massiv eingeschränkt, da der tibetische Buddhismus zunehmend staatlich reguliert und politisch kontrolliert wird. Tibeterinnen und Tibeter, die sich friedlich gegen diese Politik wenden, werden verfolgt. Die offiziell dem Atheismus verpflichtete chinesische Regierung beansprucht sogar das Recht, über Reinkarnationen hoher Lamas – einschließlich des Dalai Lama – zu entscheiden, während Klöster und religiöse Gemeinschaften unter permanenter Beobachtung stehen. Mönche und Nonnen sehen sich regelmäßig sogenannten „Umerziehungsmaßnahmen“ und ständiger Überwachung ausgesetzt.
Die chinesischen Behörden nehmen uns unsere Kinder absichtlich weg und durchtrennen ihre Wurzeln. Innerhalb einer Generation könnten unsere Sprache und Kultur verloren gehen.
Dr. Gyal Lo, tibetischer Bildungsexperte
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