Tibet im Fokus: Bundestagswahl 2017

Wie schon vor den letzten Wahlen haben sich die International Campaign for Tibet, die Tibet Initiative Deutschland und der Verein der Tibeter in Deutschland erneut zusammengesetzt und ihre wichtigsten Anliegen an die Parteien formuliert. Die sogenannten Wahlprüfsteine wurden am 28. Juni gemeinsam den Fraktionen im Deutschen Bundestag übergeben. ICT-Geschäftsführer Kai Müller: „Es geht uns bei den Fragen nicht nur um Tibet, sondern auch darum wie sich die deutsche Politik gegenüber einem China verhält, das im eigenen Land und auf internationaler Ebene ganz offensichtlich Werte und Normen gezielt untergräbt. Deshalb sind die Tibeter für alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen, ein natürlicher Partner.“ Zu den Fragen und Antworten der Bundestagsfraktionen gelangen Sie hier.

Tibetanische Flüchtlinge (Kopie 1)

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Politische Gefangene (Kopie 1)

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Jigme Gyatso

Der Tibeter Jigme Gyatso wurde am 30. März 1996 in Lhasa verhaftet, da er der Gründung einer tibetischen illegalen Organisation beschuldigt wurde. Jigme Gyatso verteilte Flugblätter und brachte Plakate an, in denen er sich für die Unabhängigkeit Tibets aussprach.

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Bangri Chogtrul Rinpoche

Er wurde verhaftet, nachdem ein Bauarbeiter vergeblich versucht hatte, eine chinesische Flagge vor dem Potala-Palast durch eine tibetische Flagge zu ersetzen, und sich dann in die Luft zu sprengen. Der versuchte Anschlag wurde mit ihm in Verbindung gebracht, da der Bauarbeiter zuvor für ihn tätig gewesen war. Mehr

Tenzin Delek Rinpoche

Seit der im April 2002 erfolgten Verhaftung hat sich ICT für den zu Unrecht zu Tode Verurteilten stark gemacht. Im Januar wurde die Todesstrafe des buddhistischen Lehrers zu einer lebenslangen Haftstrafe umgewandelt. ICT fordert seine Freilassung. Mehr

Panchen Lama

Um die Ausübung der Religion in Tibet besser zu kontrollieren, entführte die chinesische Regierung 1995 den 6-jährigen Gedhun Choekyi Nyima, kurz nachdem er vom Dalai Lama als Panchen Lama anerkannt wurde.

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