Hilfe für Tibeter in Nepal

Am 21. Juni 2011 löste die nepalesische Polizei in Kathmandu eine friedliche Mahnwache von Tibetern auf. Hierbei wurden zwölf Tibeter, darunter die vier auf dem Foto zu sehenden Personen, offenbar grundlos verhaftet. Unter ihnen ein 39-jähriger Tibeter, der nach eigenen Angaben in der Haft von nepalesischen Polizisten schwer misshandelt wurde. Die nepalesischen Behörden hatten bereits in den Wochen zuvor mehrfach mit massivem Polizeiaufgebot Versammlungen von Tibetern unter dem Vorwand „anti-chinesischer Aktivitäten“ gewaltsam unterdrückt.
Anlass zur Hoffnung gibt die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in Kathmandu, der am 10. Juli die Freilassung der zwölf inhaftierten Tibeter anordnete und deren Haft als „illegal“ bezeichnete. Ein Ereignis, das uns ermutigt und bestärkt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Machthaber in China scheinbar versuchen, mehr und mehr Einfluss auf den Nachbarstaat zu nehmen.

Unser Einsatz für tibetische Flüchtlinge

ICT berichtet verstärkt über diese äußert bedrückende Entwicklung und hat dieses Thema mit der Veröffentlichung des neuen Flüchtlingsberichts (auf Englisch) erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Unsere ICT-Mitarbeiter in Nepal helfen, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und aufzudecken. In Gesprächen mit Politikern auf nationaler und internationaler Ebene drängen wir darauf, gegenüber Nepal die Rechte der dort lebenden Tibeter einzufordern. Denn Nepal ist für viele Tibeter ein lebenswichtiger Teil ihrer Fluchtroute, um nach Indien zum Dalai Lama zu gelangen.

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Unsere Teilnahme am RTL-Spendenmarathon 2007 mit unserem Projekt für tibetische Flüchtlingskinder in Suja, Nordindien (deutsch; 6:38 Minuten).

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Richard Geres Rede anlässlich der Preisverleihung "Cinema for Peace" über die Flucht der Tibeter aus ihrer Heimat (engl. mit deutschen Untertiteln; 8:49 Minuten).
Video RTL-Spendenmarathon mit ICT-Flüchtlingskinderprojekt

Richard Gere, internationaler Vorsitzender der International Campaign for Tibet, bittet in einer bewegenden Rede um Unterstützung für Tibet in Deutschland.

Jamyang Jinpa wurde in der folgenden Nacht von bewaffneter Militärpolizei verhaftet. Mitte Mai 2008 teilten die Behörden seiner Familie mit, er könne aus der Haft abgeholt werden. Einer tibetischen Quelle mit direktem Kontakt ins Kloster Labrang zufolge konnte Jamyang Jinpa nach offenbar wochenlanger Folter nicht mehr stehen oder gehen und hatte kein Gefühl mehr in den Beinen. Er hatte überdies sein Sehvermögen verloren. Seine Freilassung, so die Vermutung, war erfolgt, weil man ihn nicht im Gefängnis hatte sterben lassen wollen.

Trotz aller Bemühungen seiner Familie, Jamyang Jinpas Gesundheit wiederherzustellen, verschlechterte sich sein Zustand zusehends, bis er am 3. April 2011 den Folgen der schweren Folter erlag.