Jamyang Jinpa wurde in der folgenden Nacht von bewaffneter Militärpolizei verhaftet. Mitte Mai 2008 teilten die Behörden seiner Familie mit, er könne aus der Haft abgeholt werden. Einer tibetischen Quelle mit direktem Kontakt ins Kloster Labrang zufolge konnte Jamyang Jinpa nach offenbar wochenlanger Folter nicht mehr stehen oder gehen und hatte kein Gefühl mehr in den Beinen. Er hatte überdies sein Sehvermögen verloren. Seine Freilassung, so die Vermutung, war erfolgt, weil man ihn nicht im Gefängnis hatte sterben lassen wollen.

Trotz aller Bemühungen seiner Familie, Jamyang Jinpas Gesundheit wiederherzustellen, verschlechterte sich sein Zustand zusehends, bis er am 3. April 2011 den Folgen der schweren Folter erlag.

Unsere Teilnahme am RTL-Spendenmarathon 2007 mit unserem Projekt für tibetische Flüchtlingskinder in Suja, Nordindien (deutsch; 6:38 Minuten).

Unser Einsatz für tibetische Flüchtlinge

Die Kinder Tibets brauchen Hilfe!

Jedes Jahr fliehen zahlreiche Tibeter aus ihrer Heimat, um im indischen Exil eine neues zu beginnen. Unter den Flüchtlingen sind zahlreiche Kinder und Jugendliche.
ICT Deutschland e.V. ist die Verbesserung der Situation tibetischer Flüchtlingskinder besonders wichtig. Im Jahr 2007 nahmen wir mit unserem Hilfsprojekt für das Kinderdorf in Suja, Nordindien. Helfen Sie jetzt, denn Kinder sind die Schwächsten in der Gesellschaft und bedürfen unseres besonderen Schutzes. In den Händen dieser tibetischen Kinder liegt die Zukunft des Überlebens einer der ältesten Kulturen der Welt.