Berlin, 01.09.2022. Die International Campaign for Tibet (ICT) begrüßt die gestrige Veröffentlichung des lange überfälligen Berichts des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte zur Menschenrechtslage in Ost-Turkestan (Xinjiang). Ebenso schließt sich ICT der Forderung anderer Menschenrechtsorganisationen an, den Bericht offiziell vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf zu präsentieren und die daraus resultierenden Konsequenzen zu diskutieren.

ICT-Geschäftsführer Kai Müller weiter: „Die Verantwortlichen für die Menschenrechtsverbrechen in Ost-Turkestan müssen jetzt zur Verantwortung gezogen werden und das Vorgehen der Kommunistischen Partei in Tibet, Hongkong und gegenüber chinesischen Menschenrechtsverteidigern muss Konsequenzen haben. Spätestens jetzt sollte der UN-Menschenrechtsrat den Empfehlungen seiner eigenen Menschenrechtsexperten folgen und einen unabhängigen Sonderberichterstatter einsetzen, der die Lage in Ost-Turkestan, in Tibet und Hongkong untersucht. Die Menschenrechtsverbrechen der KP Chinas können nicht mehr ignoriert werden, auch wenn der Bericht der Hochkommissarin spät und unter irritierenden Umständen veröffentlicht worden ist.“

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