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Richard Geres Rede anlässlich der Preisverleihung "Cinema for Peace" über die Flucht der Tibeter aus ihrer Heimat (engl. mit deutschen Untertiteln; 8:49 Minuten).

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Bilder Jahresbericht 2012 ab S 7

Unser Einsatz für Tibet

Die International Campaign for Tibet (ICT) setzt sich vehement für einen Stopp von Misshandlungen und Folter von Tibetern in chinesischen Gefängnissen ein. Anfang des Jahres haben wir in einem persönlichen Treffen an den UN Sonderberichterstatter über Folter, Juan Mendez, appelliert, verstärkt für die Rechte inhaftierter Tibeter einzutreten.

Darüber hinaus möchten wir weiterhin mit Aktionen und in Gesprächen Politiker in Deutschland und Europa auffordern, sich gegenüber der chinesischen Regierung für einen Stopp von Misshandlungen und Folter in Gefängnissen und die Freilassung tibetischer politischer Gefangener einzusetzen. Um dies tun zu können, sind wir jedoch auf Ihre wertvolle Hilfe angewiesen.

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Aktuelle Petitionen für politische Gefangene

Video über die Arbeit der ICT (engl.)

Jamyang Jinpa wurde in der folgenden Nacht von bewaffneter Militärpolizei verhaftet. Mitte Mai 2008 teilten die Behörden seiner Familie mit, er könne aus der Haft abgeholt werden. Einer tibetischen Quelle mit direktem Kontakt ins Kloster Labrang zufolge konnte Jamyang Jinpa nach offenbar wochenlanger Folter nicht mehr stehen oder gehen und hatte kein Gefühl mehr in den Beinen. Er hatte überdies sein Sehvermögen verloren. Seine Freilassung, so die Vermutung, war erfolgt, weil man ihn nicht im Gefängnis hatte sterben lassen wollen.

Trotz aller Bemühungen seiner Familie, Jamyang Jinpas Gesundheit wiederherzustellen, verschlechterte sich sein Zustand zusehends, bis er am 3. April 2011 den Folgen der schweren Folter erlag.

Richard Gere, internationaler Vorsitzender der International Campaign for Tibet, bittet in einer bewegenden Rede um Unterstützung für Tibet in Deutschland.