Richard Gere besucht
Dharamsala zum Tag
der Tibet-Solidarität
Quelle: OHHDL
Zum Tag der Tibet-Solidarität am 10. März reiste auch der Internationale Vorsitzende von ICT Richard Gere ins nordindische Dharamsala, den Sitz des Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung. Viel Aufmerksamkeit erhielt dabei Geres Audienz beim geistlichen Oberhaupt der Tibeter in dessen Residenz (Foto oben). In einer Videobotschaft aus Dharamsala spricht er auch über dieses erneute Zusammentreffen mit dem Dalai Lama.
Richard Geres Grußworte an die Teilnehmer des Sondertreffens der internationalen Tibet-Unterstützergruppen fanden ebenfalls viel Beachtung. Drei Tage lang diskutierten mehr als 100 Mitglieder der internationalen Tibet-Unterstützergruppen im nordindischen Dharamsala über die gegenwärtige Lage und Wege, die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Der Dachverband der indischen Tibet-Unterstützergruppen hatte die Konferenz einberufen, die tibetische Exilregierung leistete Unterstützung bei der Organisation.
Auch ICT-Geschäftsführer Kai Müller nahm an dieser wichtigen Zusammenkunft teil. Dabei kam ihm die Aufgabe zu, die „Deklaration von Dharamsala“ auf einer Pressekonferenz öffentlich vorzustellen.
In der einstimmig angenommenen Erklärung bekräftigen die Konferenzteilnehmer ihre Solidarität mit dem tibetischen Volk. Viele von ihnen nahmen nach Ende der Konferenz in Dharamsala auch an den Feierlichkeiten zum Tag der Tibet-Solidarität statt, bei denen der blutigen Niederschlagung des tibetischen Volksaufstands vom 10. März 1959 gedacht wurde.
Gemeinsamer Besuch im tibetischen Kinderdorf
Viele Jahre schon spielt die Hilfe für tibetische Flüchtlingskinder eine wichtige Rolle in der Arbeit von ICT Deutschland. Seit bald zwanzig Jahren sind die tibetischen Kinderdörfer (TCV) in Indien die wichtigsten Ansprechpartner für unsere humanitäre Hilfe. Und so stand schon früh fest, dass ICT-Geschäftsführer Kai Müller im Rahmen seiner aktuellen Reise nach Indien auch das tibetische Kinderdorf bei Dharamsala besuchen würde.

Besuch im tibetischen Kinderdorf: Hinter dem Internationalen Vorsitzenden von ICT Richard Gere sitzen im Mittelgang ICT-Geschäftsführer Kai Müller, TCV-Generalsekretär Kalsang Phuntsok und ICT-Präsidentin Tencho Gyatso (v.l.n.r.). (Quelle: tcv.org.in)
Seinen Besuch musste Kai Müller nicht allein absolvieren. Der Internationale Vorsitzende von ICT Richard Gere und ICT-Präsidentin Tencho Gyatso begleiteten ihn auf dem Weg ins „Upper TCV“. Die beiden nutzten die Gelegenheit, sich mehrere vor knapp eineinhalb Jahren feierlich eingeweihte neue Gebäude anzusehen. Konkret waren dies das neue Gesundheitszentrum und zusätzliche Unterkünfte, deren Errichtung dank der großzügigen Hilfe unserer Unterstützer ermöglicht wurde.
Auch Michael Brand reist nach Dharamsala
Wenig später konnte ICT-Geschäftsführer Kai Müller dem Kinderdorf einen weiteren Besuch abstatten. Der Parlamentarische Staatssekretär und Vorsitzende der Parlamentsgruppe Tibet im Bundestag Michael Brand war ebenfalls zum Sondertreffen der Tibet-Unterstützergruppen nach Indien gekommen und wollte sich vor Ort über die Arbeit der tibetischen Bildungseinrichtungen informieren.

Michael Brand (2.v.l.) zu Besuch im tibetischen Kinderdorf bei Dharamsala. Dort sprach er unter anderem mit dem TCV-Generalsekretär Kalsang Phuntsok (li.) und TCV-Präsident Sonam Sichoe (3.v.r.), (Quelle: tcv.org.in)
Gemeinsam mit TCV-Generalsekretär Kalsang Phuntsok empfing TCV-Präsident Sonam Sichoe Michael Brand und Kai Müller zu einem Gespräch. Dabei vermittelten sie den Besuchern einen Überblick über die aktuelle Lage.
Gesprächstermine mit Vertretern der tibetischen Exilregierung
Müller und Brand nutzten die Tage in Dharamsala auch zu Gesprächen mit Vertretern der tibetischen Exilregierung. Nach einem Termin mit Sikyong Penpa Tsering trafen beide auch mit der tibetischen „Außenministerin“ Kalon Norzin Dolma zusammen.
Mit einer deutschen und einer tibetischen Flagge empfing Kalon Norzin Dolma Michael Brand und Kai Müller. (Quelle: tibet.net)
Dabei stellte Frau Dolma die aktuellen Prioritäten und Initiativen der Exilregierung vor und diskutierte mit ihren Besuchern die Frage, wie und wo die politische Unterstützung für Tibet insbesondere in Europa gestärkt werden könne.
ICT ruft die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf
Bereits im Vorfeld des Tages der Tibet-Solidarität appellierte ICT an die internationale Gemeinschaft, ihre Unterstützung für den friedlichen Kampf des tibetischen Volkes zu verstärken.
ICT-Geschäftsführer Kai Müller sagte dazu: „Der 10. März ist mehr als ein bloßer Gedenktag; er ist ein kraftvolles Symbol für den Freiheitswillen und die Resilienz des tibetischen Volkes. In Zeiten zunehmender Unterdrückung erinnert er uns an unsere Verantwortung, für das Recht auf Selbstbestimmung, die universellen Menschenrechte und die kulturelle Identität Tibets einzustehen – weltweit und unüberhörbar.“




