Alleine die Tibeter sollen
den nächsten Dalai Lama
bestimmen dürfen

 

Quelle: tibet.net

Berlin, 28.06.2022. Mehr als 100 Teilnehmer aus 26 Ländern haben am 22. und 23. Juni an der 8. Weltparlamentarierkonferenz zu Tibet in Washington, D.C., teilgenommen. In einer Abschlusserklärung forderten sie unter anderem die Wiederaufnahme des tibetisch-chinesischen Dialogs über eine friedliche Lösung der Tibet-Frage.

Betont wurde außerdem das alleinige Recht der Tibeter, über die Nachfolge des Dalai Lama und weiterer tibetischer Lamas zu entscheiden. In einer Videobotschaft an die Konferenzteilnehmer bekräftigte der Dalai Lama seine Unterstützung für den sogenannten „Mittleren Weg“ in den Gesprächen mit Peking.

Die Konferenz organisiert hatte das tibetische Exilparlament im nordindischen Dharamsala, neben Parlamentssprecher Khenpo Sonam Tenphel waren 10 weitere Abgeordnete nach Washington gereist. Unter den Teilnehmern fanden sich Parlamentsabgeordnete aus vielen Ländern

An der Eröffnungssitzung nahm neben der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi auch das Oberhaupt der tibetischen Exilregierung Sikyong Penpa Tsering teil. Die International Campaign for Tibet war bei dem Treffen unter anderem durch den Interimspräsidenten Bhuchung Tsering und den Vorstandsvorsitzenden Richard Gere vertreten.

In seinem Redebeitrag wies Gere auf die enorme Bedeutung der Gewaltlosigkeit hin, mit der sich die Tibeter für ihre Ziele einsetzten. Auch wenn es sehr lang dauere, sage er „immer wieder, dass Gewaltlosigkeit funktioniert“.

 

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