«Umerziehung» erfolgt
in chinesischen
Hafteinrichtungen

Quelle: ICT

Tausende Mönche und Nonnen, die in den letzten Wochen von den chinesischen Behörden aus dem osttibetischen Studienzentrum Yachen Gar (Foto) vertrieben wurden, werden nun in ihren Heimatregionen zu „politischer Umerziehung“ gezwungen. Dies meldet „Radio Free Asia“ (RFA) unter Berufung auf tibetische Quellen. Wie berichtet hatten die Behörden im Mai damit begonnen, zahlreiche Mönche und Nonnen aus dem im osttibetischen Landkreis Palyul gelegenen Studienzentrum zu vertreiben. Insgesamt 3.500 Männer und Frauen sollen in ihre Heimatregionen verbracht worden sein, davon laut RFA viele in die Landkreise Jomda und Palbar in der sogenannten Autonomen Region Tibet (TAR).

Dort habe die örtliche Polizei sie „zusammengetrieben“ und gezwungen, in Hafteinrichtungen an „politischen Umerziehungsmaßnahmen“ teilzunehmen. Laut der Quelle von RFA sei die Hafteinrichtung in Jomda bereits so stark überfüllt gewesen, dass viele in die Präfekturhauptstadt Chamdo gebracht wurden. In den Hafteinrichtungen würden den Mönchen und Nonnen ihre Mobiltelefone weggenommen. Dies solle es den Inhaftierten unmöglich machen, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.

>Die Mönche und Nonnen würden gezwungen, ihre Roben abzulegen, sie müssten Zivilkleidung tragen. In den Hafteinrichtungen verlange man von ihnen, negativ über den Dalai Lama zu sprechen, auch müssten sie kommunistische Propagandaphrasen auswendig lernen und dieses „Wissen“ später in Tests nachweisen. Die Quelle von RFA äußerte die Vermutung, dass die Mönche und Nonnen für mehrere Monate in den Hafteinrichtungen festgehalten würden. Nach ihrer Freilassung werde man sie daran hindern, wieder ins Kloster zurückzugehen oder ihren Heimatort zu verlassen, so der Bericht, den Sie hier in voller Länge nachlesen können.

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