Verheerende Sturzflut in Tibet und Nepal: ICT fordert Transparenz und Zugang für humanitäre Hilfe
ICT ist tief betroffen angesichts der verheerenden Sturzflut im südtibetischen Landkreis Kyirong sowie den nepalesischen Distrikten Rasuwa und Nuwakot. Im Interesse der Menschen vor Ort gilt es nun, genau hinzuschauen. Von den chinesischen Behörden verlangen wir ein Höchstmaß an Transparenz und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe. Anders als dies etwa bei dem schweren Erdbeben in Südtibet im Januar 2025 der Fall war.
Mit Baggern gegen Buddhisten – Neue Bilder belegen Zerstörungen in Larung Gar
Wie aktuelle Foto- und Satellitenaufnahmen belegen, setzen die chinesischen Behörden ihre jüngste Abrisswelle von Mönchsunterkünften an der buddhistischen Akademie Larung Gar in Osttibet fort. Die physische Zerstörung von Wohnunterkünften in Larung Gar geht einher mit einer ideologischen Kampagne, die darauf abzielt, den tibetischen Buddhismus zu „sinisieren“ und die religiöse und kulturelle Identität der Tibeter zu untergraben.
Tibet: Mönche und Nonnen im Visier von chinesischer Propagandakampagne
Tibetische Mönche sind offenkundig im Visier einer groß angelegten Propagandakampagne zu Chinas neuem Assimilationsgesetz, das am 1. Juli in Kraft getreten ist. So berichtet ein Artikel der chinesischen Staatspropaganda explizit von entsprechenden „Aufklärungsmaßnahmen“ für buddhistische „Tempel“.

