Wie China die Kinderrechte in Tibet verletzt: Militärübung und politische Indoktrination für Schüler
Ort des Geschehens war eine Mittelschule in der osttibetischen Stadt Dartsedo. Dort mussten tibetische Schüler eine mehrtägige Militärübung und politische Indoktrination über sich ergehen lassen. Dabei mussten die Kinder etwa Kampftechniken erlernen und „Kenntnisse über die Waffengattungen“ der chinesischen Armee erlangen. China macht die Schule zu einem Instrument der Zwangsassimilation und der Auslöschung der tibetischen Identität.
Tibetisch-buddhistischer Lehrer seit neun Monaten «verschwunden»
Vergeblich haben Familienangehörige und Schüler von Choktrul Dorje Ten an die chinesischen Behörden appelliert, ihnen Informationen über seinen Aufenthaltsort und Gesundheitszustand zu geben. Mittlerweile sollen sie in großer Sorge darüber sein, ob der bekannte tibetisch-buddhistische Lehrer überhaupt noch am Leben ist.
Neuer Bericht: «Akteure aus China» nutzen KI für Propaganda und Überwachung von Tibetern
Eine neue Bedrohungsanalyse des KI-Unternehmens Anthropic liefert Belege dafür, dass offensichtlich staatlich gelenkte Akteure aus China gezielt den KI-Chatbot Claude einsetzen. In ihrem Visier sind unter anderem die tibetische Exilregierung, aber auch Menschenrechtsorganisationen wie die International Campaign for Tibet (ICT).

