US-Bericht: China begeht in Tibet anhaltende und schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen
Zu diesem Schluss kommt der Länderbericht 2024 des US-Außenministeriums. Zu den Vorwürfen zählen Verschleppungen, Folter, willkürliche Verhaftungen und Angriffe auf die Religion, um nur einige zu nennen. Im Vergleich mit den Vorjahren wird jedoch deutlich, dass der Bericht der Regierung Trump kürzer ausfällt und einige Leerstellen aufweist.
Xi Jinping in Lhasa: Geheimhaltung belegt Pekings Verunsicherung
Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen und zunehmender Repression ist Chinas KP-Chef Xi Jinping in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, eingetroffen. Anlass seines Besuchs war die pompös inszenierte Feier zum 60. Jahrestag der Errichtung der sogenannten «Autonomen Region Tibet» (TAR) durch die chinesische Regierung. Die lange Geheimhaltung des Besuchs ist ein Hinweis darauf, dass Peking sich seiner Herrschaft in Tibet nicht sicher ist.
Chinas KP nutzt «Sommerlager», um tibetische Kinder zu «sinisieren»
Nicht einmal in den Sommerferien sind die Kinder in Tibet sicher vor der ideologischen Beeinflussung durch die chinesischen KP-Machthaber. Dabei stehen tibetische Schulkinder durch die chinesischen Zwangsinternate ohnehin schon unter enormem Druck. Nun organisierte die von der KP kontrollierte Frauenvereinigung ein sogenanntes „Sommerlager“ für insgesamt 100 Kinder aus Osttibet und erteilte ihnen eine „anschauliche Lektion in Patriotismus und nationaler Einheit und Fortschritt“.

