
Gruppenfoto des amtierenden Ständigen Ausschusses des Parteikomitees der Kommunistischen Partei Chinas der sogenannten Autonomen Region Tibet (TAR). Mehrheitlich handelt es sich dabei um Han-Chinesen. (Foto: xizang.gov.cn)
Zwangsassimilation statt Autonomie in Tibet: KP-Führung immer repressiver
Ein neuer Bericht der International Campaign for Tibet (ICT) zeigt, wie die chinesischen Machthaber in Tibet eine immer repressivere Führung aufbauen, deren vorrangige Aufgabe in der Durchsetzung ihrer Assimilationspolitik besteht. Im Vorfeld des 21. Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas im kommenden Jahr verstärkt Peking offenkundig die politische Kontrolle in Tibet.
China verweigert Familie und Anwälten Zugang zu inhaftiertem Tibeter Dorjee Tashi
Der prominente tibetische Geschäftsmann und Philanthrop Dorjee Tashi wartet seit zehn Monaten vergeblich auf Besuch von seinen Anwälten. Offenbar verweigern die chinesischen Behörden ihnen systematisch den Zugang zu ihrem Mandanten, wie ICT erfahren hat. Zudem zensieren sie die Social Media-Posts seiner Unterstützer.
Tibetische Kinder müssen in den Sommerferien «Assimilationskurse» besuchen
Statt die schulfreie Zeit zusammen mit ihren Freunden genießen zu können, müssen die Kinder eines tibetischen Dorfes in den Sommerferien KP-Ideologie büffeln. Einem Bericht der chinesischen Staatspropaganda zufolge handelt es sich dabei um die sogenannte „Erziehung zur nationalen Einheit“.
