Chinesische Propagandakampagne soll Assimilation der Tibeter verstärken
Am 1. Juli trat Chinas neues Assimilationsgesetz in Kraft, offiziell als Gesetz über „ethnische Einheit“ bezeichnet. Peking zielt in Tibet auf die Auslöschung der eigenständigen Sprache, Religion, Lebensweise und Kultur des Landes. Sogar im äußersten Westen Tibets, in der extrem dünn besiedelten Präfektur Ngari, verstärken die chinesischen Machthaber nun ihre Assimilationskampagne.
Internationale Kritik zeigt Wirkung: Wie China versucht, seine Zwangsinternate in Tibet zu verteidigen
Getroffene Hunde bellen, sagt das Sprichwort. Die Art und Weise, in der Chinas KP-Machthaber jüngst ihre Zwangsinternate in Tibet verteidigten, belegt anschaulich die Wirkung der massiven internationalen Kritik. Offenbar fühlte Peking sich dadurch zu einer Reaktion genötigt.
In Washington startet das Tibetan Youth Leadership Program 2026 von ICT
Auch in diesem Jahr hat ICT wieder junge Tibeter nach Washington eingeladen, um ihnen Einblicke in die Lobbyarbeit zu Tibet zu ermöglichen. Das Programm begann mit einer Vorstellungsrunde und einer Diskussion mit ICT-Präsidentin Tencho Gyatso und Geschäftsführer Ryan Fioresi.

