Tibetische Reiter müssen auf Festen China-Flaggen schwenken und Chinas Hymne singen!
An traditionellen Festen wie dem Reiterfest im osttibetischen Lithang lässt sich ablesen, wie systematisch die chinesischen Machthaber die „Sinisierung“ der tibetischen Kultur betreiben. Die Bilder in den chinesischen Staatsmedien wimmeln nur so vor Flaggen des chinesischen KP-Staates.
Tausende chinesische Fachkräfte und Freiwillige sollen die «Sinisierung» Tibets vorantreiben
Am 27. Juli meldeten mehrere staatliche Propagandamedien, eine neue Gruppe chinesischer «Kader und Fachkräfte der Zentralregierung» sei in Tibet angekommen. Ihre Aufgabe: Sie sollen die «Sinisierung» Tibets vorantreiben. Der Begriff beschreibt die erzwungene Assimilation der Tibeter an die han-chinesische Kultur, wie sie von den kommunistischen Machthabern definiert wird. Die «Sinisierungs»-Kampagne der chinesischen KP ist ein zentrales Element der von ihr betriebenen, neuen Kulturrevolution in Tibet mit dem Ziel der Auslöschung der traditionellen tibetischen Kultur, Sprache und Religion.
Wahlkommission gibt 1. Oktober als Starttermin für die tibetischen Exilwahlen bekannt
Im kommenden Jahr sind die im Exil lebenden Tibeter aufgerufen, einen neuen Regierungschef, den Sikyong, sowie die Abgeordneten des tibetischen Exilparlaments zu wählen. Wie die Wahlkommission im indischen Dharamsala bekannt gegeben hat, startet der Wahlprozess am 1. Oktober mit der Ernennung von zwei zusätzlichen Wahlkommissaren. Nach ihrem Amtsantritt wird die zentrale Wahlkommission den Zeitplan für die mehrstufigen Wahlen festlegen und bekannt geben, so die Mitteilung.

