«Tibet war nie ein Teil von China. Das ist eine historische Wahrheit!»
Dies sagte das Oberhaupt der tibetischen Exilregierung Sikyong Penpa Tsering beim «Geneva Forum» in Genf. Er forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, weiterhin Unterstützung zu leisten, um eine dauerhafte Lösung für den Konflikt zwischen China und Tibet zu finden. Vertreter aus 26 Ländern nahmen am «Geneva Forum» teil; sie diskutierten die aktuelle Lage und suchten nach gemeinsamen Strategien für die Zukunft Tibets.
UN-Bericht: Chinas Politik droht, die tibetische Kultur auszulöschen
Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen warnt vor dem aktiven Untergraben der tibetischen Kultur durch die Politik des chinesischen Staates in Tibet. Dies bedrohe das Überleben der Tibeter als eigenständiges Volk, wie der Sonderberichterstatter für Minderheitenfragen Nicolas Levrat dem UN-Menschenrechtsrat mitteilt. Levrat kritisiert insbesondere Chinas System der Zwangsinternate in Tibet.
Anya Sengdra aus chinesischer Haft entlassen – Sorge um Gesundheit
Der prominente tibetische Umweltverteidiger und Anti-Korruptionsaktivist Anya Sengdra wurde am 7. Februar 2026 aus dem Gefängnis entlassen. Mehr als sieben Jahre saß Sengdra damit zu Unrecht in chinesischer Haft ein. Ersten Berichten zufolge litt er während seiner Haft unter schweren gesundheitlichen Komplikationen; die Rede ist von Einschränkungen seines Sehvermögens, einer Nierenerkrankung und Blutdruckproblemen. Genauere Informationen liegen derzeit nicht vor.

