Ein Bild aus besseren Tagen: Der tibetische Sänger A-sang vor seinem „Verschwindenlassen“ durch die chinesischen Behörden. (Quelle: anonym)

Tibetischer Sänger nach erneuter Verhaftung «verschwunden»

Nur kurz konnte der tibetische Sänger A-sang sich Anfang August über seine Freilassung aus chinesischer Haft freuen; wenige Tage später nahmen ihn die chinesischen Behörden erneut fest, seitdem ist er „verschwunden“.

ICT fordert wertebasierte Chinapolitik: Menschenrechte auf die Agenda!

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember forderte ICT die Bundesregierung auf, Menschenrechte endlich zu einem Kernbestandteil ihrer Beziehungen zu China aufzuwerten. So ist es zwar erfreulich, dass Außenminister Wadephul auf seiner Chinareise offenbar die Situation in Tibet, in Ostturkestan und Hongkong angesprochen hat. Doch Menschenrechtsverletzungen nur anzusprechen, ist nicht genug, es sollten daraus auch Konsequenzen erwachsen.

KP-Funktionär verlangt systematische «Sinisierung» des tibetischen Buddhismus

He Moubao, der ranghöchste KP-Funktionär der nordosttibetischen Präfektur Kanlho, verlangte absolute Loyalität gegenüber dem Staat und Dankbarkeit gegenüber der Kommunistischen Partei. Im berühmten Kloster Labrang betonte der Funktionär, der tibetische Buddhismus müsse sich vollständig in die sozialistische Gesellschaft integrieren.

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