Chinas neuer Fünfjahresplan forciert die Zwangsassimilation der Tibeter
Ein neuer ICT-Bericht analysiert die Konsequenzen des 15. Fünfjahresplans der Volksrepublik China (2026–2030) für Tibet. Der Plan stellt die politischen Ziele des KP-Staats klar über die Interessen der Tibeter. Die sogenannte „Entwicklung“ Tibets dient nur als Feigenblatt; Kern von Pekings Tibetpolitik bleibt weiterhin die Umsetzung von Xi Jinpings Agenda der „Sinisierung“ und Zwangsassimilation.
ICT trauert um Professor Dr. Schwarz-Schilling
Christian Schwarz-Schilling, langjähriger Bundesminister und Abgeordneter des Deutschen Bundestages, ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Im Jahr 2013 verlieh ihm der Dalai Lama den renommierten „Light of Truth Award“ von ICT. Tencho Gyatso, Präsidentin von ICT, nannte Professor Christian Schwarz-Schilling einen „aufrechten Freund und Unterstützer des tibetischen Volkes“.
Lange «verschwunden», dann verurteilt: Wie China Religionsausübung systematisch kriminalisiert
Der tibetische Mönch Dhargye wurde am 5. August 2021 in Lhasa festgenommen und blieb anschließend mehr als vier Jahre lang spurlos „verschwunden“. Trotz ständiger Nachfragen erfuhr seine Familie nichts über seinen Aufenthaltsort oder Gesundheitszustand. Ende Januar 2026 schließlich wurde bekannt, dass er in einem Geheimverfahren zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde.

