Nur einer von vielen brutalen Eingriffen in Tibets Natur: Das chinesische Lianghekuo-Wasserkraftwerk in Ost-Tibet. (Quelle: Global Times/Xinhua)

Warum Umweltorganisationen Chinas Staudammbau in Tibet kritisieren müssen

Die ökologischen Risiken der chinesischen Dämme sind gravierend. Wer sich für Klimaschutz, Biodiversität und Menschenrechte einsetzt, darf zu den ökologischen und sozialen Folgen dieser Megaprojekte nicht schweigen. Das Hochland von Tibet ist nicht nur ein ökologisches Rückgrat Asiens, sondern auch ein kulturelles Erbe, das durch den rücksichtslosen Ausbau der Wasserkraft akut bedroht ist.

Kein Grund zum Feiern: 60 Jahre «Autonome Region» – ICT kritisiert Aufspaltung Tibets

ICT kritisiert die Aufspaltung Tibets, welche die chinesischen Machthaber vor 60 Jahren vorgenommen haben. Tatsächlich umfasst die «Autonome Region Tibet» nur etwa das halbe Land. Die andere Hälfte Tibets hingegen wurde zum großen Teil als sogenannte «Tibetisch Autonome» Landkreise und Präfekturen den chinesischen Provinzen Qinghai, Gansu, Sichuan und Yunnan zugeschlagen.

Dieser Jahrestag ist nicht nur kein Grund zum Feiern, sondern bietet vielmehr Anlass, an die anhaltende Unterdrückung und Missachtung grundlegender Rechte der tibetischen Bevölkerung durch die chinesische Regierung zu erinnern.

ICT bringt Tibet vor den UN-Menschenrechtsrat

Gleich mehrfach hat ICT in Genf auf die negativen und bedrohlichen Folgen der chinesischen Politik in Tibet hingewiesen. Im Namen der Helsinki Foundation for Human Rights konnten unsere Kollegen vor dem UN-Menschenrechtsrat mündliche Stellungnahmen abgeben.

Themen waren die Nachfolge des Dalai Lama, Religionsfreiheit in Tibet und massive Menschenrechtsverletzungen durch Pekings großflächige Wasserkraftprojekte in Tibet. Zusätzlich nahm ICT an einem vielbeachteten Side Event teil, das gleichfalls von der Helsinki Foundation for Human Rights organisiert wurde.

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