Chinas «Harmonisierungsplan» droht tibetische Sprache auszulöschen!
Human Rights Watch (HRW) hat einen neuen Bericht zu Tibet veröffentlicht. Dieser dokumentiert die Auswirkungen einer Richtlinie des Bildungsministeriums aus dem Jahr 2021. Der „Plan zur Harmonisierung der Sprache von Kindern“ schreibt den Einsatz von Mandarin-Chinesisch für den gesamten Vorschulunterricht in Tibet vor. Die massive Verdrängung der tibetischen Sprache in der frühkindlichen Bildung beschleunigt „die Auslöschung der tibetischen Sprache und Kultur“, so HRW.
US-Gesetzesinitiative will Chinas Verbrechen in Tibet ins Visier nehmen
Zwei US-Senatoren haben einen Gesetzentwurf eingebracht, der sich direkt mit den schweren Menschenrechtsverletzungen der Kommunistischen Partei Chinas in Tibet auseinandersetzt. Das Gesetz würde die US-Regierung verpflichten, Chinas Vorgehen in Tibet zu untersuchen und festzustellen, ob es die Kriterien für Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllt.
Tibetische Exilwahlen: Sikyong im Amt bestätigt
ICT gratuliert der tibetischen Exilregierung und der Zentralen Wahlkommission (CEC) zum erfolgreichen Abschluss der tibetischen Exilwahlen. Die Wahl fand in aller Welt überall dort statt, wo die Tibeter sich an dem dezentralen Wahlprozess beteiligen konnten. Lediglich in ihrer tibetischen Heimat verwehrt ihnen China das Recht, ihre politischen Vertreter selbst zu bestimmen.

