UN-Menschenrechtsexperten in Sorge um tibetischen Umweltverteidiger Anya Sengdra
In einem Schreiben an die chinesische Regierung thematisieren die unabhängigen Experten insbesondere die offensichtlich willkürliche Verlängerung der Haftstrafe Sengdras. Seine siebenjährige Haftstrafe hätte eigentlich bereits im September enden müssen. Stattdessen soll sie wegen angeblicher Straftaten Sengdras im Gefängnis verlängert worden sein. Zudem habe sich der Gesundheitszustand des Umweltverteidigers „in der Haft rapide und ernsthaft verschlechtert“.
Chinesische Behörden zerstören in Ost-Tibet zahlreiche Gebetsfahnen
Tibeter kritisieren „Missachtung des tibetischen Glaubens“. Wie tibetische Exilmedien berichten, sollen die chinesischen Behörden auf den Berggipfeln des osttibetischen Landkreises Chikdril eine große Anzahl von Gebetsfahnen verbrannt haben. Dabei hätten sie sich auf „Brandgefahren während der trockenen Wintersaison“ berufen, wie es heißt.
ICT-Forderungen zu den China-Reisen von Lars Klingbeil und Emmanuel Macron
ICT hatte den französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor seiner Reise in die Volksrepublik China aufgefordert, mit Präsident Xi Jinping über die Lage in Tibet und den Mangel an Freiheit für die Tibeter zu sprechen.
Auch vom deutschen Vizekanzler Lars Klingbeil verlangten wir, in Peking klare Worte zur Menschenrechtslage in Tibet zu finden. Doch wie es aussieht, hatte der Bundesfinanzminister und SPD-Vorsitzende andere Prioritäten.

