Berlin, 29.1.2026. Die International Campaign for Tibet (ICT) würdigt die bevorstehenden Wahlen der Tibeterinnen und Tibeter im Exil als ein starkes Zeichen für Selbstbestimmung und demokratische Werte. In einer Zeit, in der die Rechte der Tibeterinnen und Tibeter in ihrer Heimat systematisch eingeschränkt werden, steht dieser Wahlprozess für die lebendige demokratische Kultur der tibetischen Gemeinschaft im Exil und ihren Anspruch, politische Teilhabe auch unter widrigsten Umständen aufrechtzuerhalten. Am kommenden Sonntag findet die Vorwahl für den Sikyong (politisches Oberhaupt) und das Exilparlament statt.

„Diese Wahlen sind ein Beispiel dafür, wie die tibetische Gemeinschaft unter schwierigen Bedingungen des Exils demokratische Werte lebt und stärkt. In einer zunehmend autokratischen Welt setzen die Tibeterinnen und Tibeter damit auch ein starkes Zeichen für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“, erklärt Kai Müller, Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland.

Die Wahlen zum Amt des Sikyong sowie zum 18. Tibetischen Parlament im Exil finden in zwei Phasen statt: Die Vorwahl am 1. Februar 2026 dient der Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten, die Hauptwahl folgt am 26. April 2026 und entscheidet über die zukünftige politische Führung der tibetischen Exilgemeinschaft weltweit. Ergebnisse der Vorwahl werden voraussichtlich am 25. Februar bekanntgegeben, die der Hauptwahl am 13. Mai.

Für die Wahlen haben sich 91.042 Tibeterinnen und Tibeter in 26 Ländern als Wählerinnen und Wähler registriert, davon 56.749 in Indien, Nepal und Bhutan sowie 34.293 in der weltweiten Diaspora, darunter auch in Deutschland.

Nach der weltweiten Vorwahl treten die beiden Bestplatzierten in der Hauptwahl für das Amt des Sikyong gegeneinander an. Gleichzeitig werden die 45 Abgeordneten des Exilparlaments gewählt. Alle wahlberechtigten Tibeterinnen und Tibeter im Exil können unabhängig von ihrem Aufenthaltsort ihre Stimme abgeben. Tibeterinnen und Tibeter in Tibet haben nach wie vor keine Möglichkeit, ihr Land über freie und faire Wahlen zu gestalten.

ICT betont ausdrücklich die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft. Regierungen, Parlamente, internationale Organisationen und insbesondere die Vereinten Nationen sollten diesen demokratischen Prozess aktiv wahrnehmen, politisch würdigen und öffentlich unterstützen. In einer Zeit, in der China demokratische Selbstbestimmung in Tibet systematisch unterdrückt, kommt der internationalen Sichtbarkeit und Anerkennung dieser Wahlen besondere Bedeutung zu.

Kontakt:

Kai Müller
Geschäftsführer
Tel.: +49 (0) 30 27 87 90 86
E-Mail: presse(at)savetibet.de
Bluesky: @savetibetde.bsky.social

International Campaign for Tibet Deutschland e.V.
Schönhauser Allee 163
10435 Berlin
www.savetibet.de

Die International Campaign for Tibet (ICT) setzt sich als weltweit größte Tibet-Organisation seit 30 Jahren für die Wahrung der Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes ein. ICT unterhält Büros in Washington, D.C., Amsterdam, Brüssel und Berlin sowie ein Rechercheteam in Dharamsala, Indien.

 

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