Chinas Kolonialherrschaft
bedroht das Überleben
der tibetischen Kultur

 

Quelle: Insignifica-CC-BY-NC-2.0

Die International Campaign for Tibet (ICT) warnt in ihrem neuen Bericht „Why Tibet? Strategic Imperatives for International Peace and Security“ vor den globalen Folgen der chinesischen Politik in Tibet. Der ICT-Bericht betont die geopolitische Bedeutung Tibets und führt aus, warum Regierungen diesem Thema mehr Aufmerksamkeit widmen sollten.

Dabei geht es zum einen um die regionale Sicherheit in einem geopolitischen Kontext. So verstärkt der Ausbau der chinesischen militärischen Infrastruktur in Tibet die seit Langem bestehenden Spannungen mit Indien. Chinas Militarisierung führt nicht zuletzt auch zu Umweltzerstörung in einer ökologisch höchst sensiblen Region.

Zum anderen nimmt der Bericht auch Tibets enorme Bedeutung für die Wasserversorgung von mehr als einer Milliarde Menschen in weiten Teilen Asiens in den Blick. Diese ist durch Pekings rücksichtslose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen Tibets langfristig gefährdet. Die Politik des „Klimasünders Nr. 1 China“ hat auch darüber hinaus stark negative Effekte auf den Klimawandel.

Massive Menschenrechtsverletzungen gegenüber dem tibetischen Volk

Der ICT-Bericht beleuchtet gleichzeitig den Zusammenhang zwischen Chinas aggressiver Ausbeutung Tibets und seinen massiven Menschenrechtsverletzungen gegenüber dem tibetischen Volk. Er fordert internationale Entscheidungsträger nachdrücklich auf, die Selbstbestimmung Tibets zu unterstützen und auf eine Lösung des chinesisch-tibetischen Konflikts hinzuarbeiten.

Diese wäre für die regionale Stabilität und die Bekämpfung des wachsenden Einflusses Chinas im asiatisch-pazifischen Raum von entscheidender Bedeutung. Die internationale Gemeinschaft sollte anerkennen, dass die chinesische Herrschaft in Tibet als Kolonialismus betrachtet werden muss, der das Überleben der einzigartigen Zivilisation Tibets bedroht.

Unterstützung Tibets liegt im Eigeninteresse vieler Staaten

Chinas Vorgehen in Tibet und seine Politik der Unterdrückung der Tibeter stellen Herausforderungen dar, die die gesamte Region in dreierlei Hinsicht destabilisieren – ökologisch, politisch und militärisch. Die Auswirkungen von Pekings Vorgehen lassen sich in einer zunehmend globalisierten Welt also nicht auf Tibet und dessen unmittelbare Nachbarschaft beschränken. Die Unterstützung Tibets ist insofern auch eine Möglichkeit, dem wachsenden Einfluss der Kommunistischen Partei Chinas und dem aufkommenden globalen Autoritarismus etwas entgegenzusetzen, und liegt somit im wohlverstandenen Eigeninteresse vieler Staaten.

Um die Tibeter und Tibet zu schützen, fordert ICT dazu auf, Tibet aktiv als Zone des Friedens zu fördern, wie es im Fünf-Punkte-Friedensplan des Dalai Lama von 1987 formuliert ist. Dieses wäre ein aktiver Beitrag, um den langjährigen Konflikt zwischen China und Tibet zu lösen. Der Bericht listet darüber hinaus noch weitere Empfehlungen auf, die Regierungen ergreifen könnten.

 

Sie wollen weiterhin informiert bleiben? Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

ANMELDUNG NEWSLETTER

Bleiben Sie über Tibet und
die Arbeit der ICT informiert!

ANMELDUNG NEWSLETTER

Bleiben Sie über Tibet und
die Arbeit der ICT informiert!

JETZT SPENDEN

Spendenkonto
IBAN: DE24370205000003210400
BIC: BFSWDE33XXX

 

MITGLIED / UNTERZEICHNER /
MITGLIED IM TRÄGERVEREIN

  

 

JETZT FOLGEN

   

JETZT SPENDEN

Spendenkonto
IBAN: DE24370205000003210400
BIC: BFSWDE33XXX

 

MITGLIED / UNTERZEICHNER /
MITGLIED IM TRÄGERVEREIN

  

 

 

JETZT FOLGEN