International Campaign for Tibet
 

Aktuell: Französisches Parlament bringt Initiative zum sino-tibetischen Dialog auf den Weg

16. April 2007

Die Tibet-Freundeskreise in den zwei Kammern des französischen Parlaments, Nationalversammlung und Senat, haben eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung des sino-tibetischen Dialogs auf den Weg gebracht. Die überfraktionelle Initiative wird getragen von 169 der 577 Abgeordneten der Nationalversammlung und 73 Mitgliedern des Senates, der aus 331 Senatoren besteht. In der Erklärung geben die Abgeordneten ihrer Hoffnung Ausdruck, dass „beide Seiten die Gespräche wieder aufnehmen und fortführen werden“ und dabei offen für pragmatische Lösungen seien. Gleichermaßen sollten dabei der Wunsch Chinas nach territorialer Integrität als auch die Vorstellungen der Tibeter respektiert werden, heißt es weiter.

Aus Anlass der am 6. Mai stattfindenden Präsidentschaftswahlen bitten zudem die beiden Vorsitzenden der Tibet-Freundeskreise, Lionnel Luca und Louis de Broissia, in einem offenen Brief an die Präsidentschaftskandidaten um Unterstützung für den Fortgang der Dialogbemühungen zwischen Vertretern des Dalai Lama und der chinesischen Staatsführung.

Seit 2002 hat es zwischen den Vertretern des Dalai Lama und der chinesischen Staatsführung fünf Gesprächsrunden über die Zukunft Tibets gegeben. Im Februar 2006 fand die bis dato letzte Runde der Gespräche statt.

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