International Campaign for Tibet
 

Wahlprüfstein: Treffen Bundeskanzler/-in mit Dalai Lama

Wird Ihre Fraktion dafür plädieren, dass der/die nächste Bundeskanzler/-in den Dalai Lama empfängt?

CDU/CSU

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing den Dalai Lama im September 2007 und setzte damit ein klares Zeichen für das Engagement der Union für die Tibeter und ihre Rechte. Neben diesen Gesprächen setzen CDU und CSU auch Hoffnungen in den Dialog über Menschenrechte mit der chinesischen Regierung.

SPD

Es gibt eine lange Tradition, dass Vertreter der SPD den Dalai Lama empfangen, wie zuletzt Heidemarie Wieczorek-Zeul. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

FDP

Ja! Die FDP-Bundestagsfraktion empfing den Dalai Lama in seiner Funktion als religiöses Oberhaupt der Tibeter bereits 2008. Dies ist ein Zeichen der Solidarität mit den Tibetern. Auch das Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit dem Dalai Lama im Jahr 2007 war ein wichtiges Signal, welches den Tibetern zeigt, dass sie nicht alleine sind. Es geht dabei nicht um eine Provokation Chinas, sondern darum, die Situation der Tibeter und ihre legitimen Bestrebungen für politische, kulturelle und religiöse Freiheiten zu unterstützen. Daher unterstützt die FDP-Bundestagsfraktion auch zukünftige Treffen mit dem Dalai Lama als religiöses Oberhaupt der Tibeter.

DIE LINKE

Aus Sicht der Linksfraktion ist entscheidend, in welcher Funktion der oberste geistliche Würdenträger der Exil-Tibeter, der Dalai Lama, Deutschland besucht. Private Treffen mit der/dem zukünftigen Bundeskanzler/in werden von uns begrüßt, es sollte jedoch keinen Staatsempfang geben.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ja.

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