International Campaign for Tibet
 

Urgent Appeals der International Campaign for Tibet

Sie vertreten öffentlich ihre Meinung, sie protestieren gegen die chinesische Regierung und sie setzen sich für die Menschenrechte in Tibet ein. Dafür riskieren sie willkürliche Verhaftung, lange Gefängnisstrafen oder sogar die Todesstrafe. Oft werden sie ohne faires Gerichtsverfahren verurteilt. In der Gefangenschaft sind sie harten Haftbedingungen ausgesetzt. Häufig werden sie gefoltert, Nahrung und medizinische Versorgung wird ihnen vorenthalten.

Im September 2010 startete die International Campaign for Tibet eine neue Reihe zugunsten dieser Menschen. In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir "Urgent Appeals" - Schilderungen einzelner Fälle mit Hintergrundinformationen und vorformulierten Briefen an die Adresse der zuständigen Stellen der Volksrepublik China. 

Karma Samdrup

Karma Samdrup.

Zusammen mit seinen Brüdern setzte er sich für den Schutz der Umwelt ein, sein Engagement fand Lob und Anerkennung bei den staatlichen Medien. Als die Brüder Behördenvertretern die illegale Jagd auf geschützte Wildtiere vorwarfen, war es damit vorbei. In einem offensichtlich manipulierten Verfahren wurde Karma Samdrup am 24. Juni 2010 zu 15 Jahren Haft verurteilt, auch seine Brüder verbüßen Haftstrafen.

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Dhondup Wangchen

Dhondup Wangchen.

Dhondup Wangchen ist im Dezember 2009 nach einem offensichtlich unfairen Verfahren zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er den Dokumentarfilm "Leaving Fear Behind" gedreht hatte. Berichten zufolge soll er sich einem schlechten gesundheitlichen Zustand befinden.

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Runggye Adak

Der tibetische Nomade Runggye Adak betrat am 1. August 2007 die Bühne des jährlichen Reiterfestivals in Lithang und rief zur Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet auf. Dafür erhielt er eine achtjährige Gefängnisstrafe.

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Kunchok Tsephel

Der Tibeter Kunchok Tsephel ist 2009 zu einer fünfzehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er auf seiner Webseite "Butterlampe" Informationen über die Proteste in Tibet verbreitet haben soll.

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Jigme Gyatso

Der Tibeter Jigme Gyatso sitzt seit 1996 wegen "konterrevolutionärer Aktiväten" in Haft und verbüßt eine 15-jährige Freiheitsstrafe, die in der Haft nochmals erhöht wurde.

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Tashi Rabten

Der Tibeter Tashi Rabten ist 2011 zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er kritische Essays über die Situation in Tibet herausgegeben hat.

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Wangdu

Der Tibeter Wangdu wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, offenbar weil er Informationen an die "Dalai Clique" weitergegeben haben soll.

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Jigme Guri

Der tibetische Mönch Jigme Guri hat ein Videostatement aufgezeichnet, in dem er über seine Haftbedingungen und Folter spricht. Inzwischen wurde er zum vierten Mal festgenommen.

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