International Campaign for Tibet
 

Petition für Larung Gar - Appell an die UNO

Sehr geehrter Herr UNO-Sonderberichterstatter,

mit großer Sorge habe ich Berichte über den Abriss großer Teile des buddhistischen Instituts von Larung Gar in Tibet zur Kenntnis genommen. Demnach sollen innerhalb eines Jahres die Zahl der Bewohner dieses einzigartigen Zentrums buddhistischer Lehre auf 5.000 dezimiert werden. Zu Hochzeiten halten sich dort mehr als 40.000 Menschen auf. Bis zu 1.000 Mönche und Nonnen mussten das Institut bereits verlassen, bis zu 2.000 Unterkünfte wurden bereits dem Erdboden gleichgemacht. Eine Beteiligung der leitenden Mönche und Nonnen bei dieser drastischen Entscheidung hat es nicht gegeben.
„Ein Kloster für die Welt“ – so bezeichnet der Abt Tsultrim Lodroe aus Larung Gar seine Einrichtung. Hier kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft friedlich zusammen, um religiöses Leben authentisch zu leben. Larung Gar verdient daher besonderen Schutz. Sehr geehrter Herr UNO-Sonderberichterstatter, das Recht seine Religion frei auszuüben, ist ein fundamentales Menschenrecht. Dieses Menschenrecht wird von den chinesischen Behörden im Fall des Instituts von Larung Gar eklatant verletzt. Ich bitte Sie mit Nachdruck, öffentlich und gegenüber den chinesischen Behörden weiterhin die Achtung dieses Rechts einzufordern. Insbesondere müssen die chinesischen Behörden ihre Abrissarbeiten und die Vertreibung von Mönchen und Nonnen unverzüglich stoppen, um diese einzigartige Einrichtung unter Führung der tibetischen Mönche und Nonnen zu schützen. Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen sehr.

Hochachtungsvoll,

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