

Die International Campaign for Tibet (ICT) kritisiert scharf die Rückschiebung tibetischer Flüchtlinge durch nepalesische Behörden. Anfang Juni wurden eine Frau aus der tibetischen Stadt Shigatse und zwei Mönche aus dem grenznahen Kloster Korchak, denen gerade die Flucht aus Tibet gelang, im westnepalesischen Distrikt Humla festgenommen und chinesischen Grenztruppen übergeben. Dies stellt einen klaren Verstoß gegen das „Non-Refoulement-Gebot“ der von Nepal mitunterzeichneten Anti-Folter-Konvention der Vereinten Nationen dar, da es immer wieder Berichte von Folter und Misshandlung gegen nach China abgeschobene Tibeter gibt. Dieser jüngste Zwischenfall wirft ein bezeichnendes Licht auf die zunehmende Einflussnahme Pekings auf die nepalesische Politik.
Die ICT-Pressemitteilung mit weiteren Informationen finden Sie hier.
Den vor kurzem veröffentlichten ICT-Flüchtlingsbericht können Sie hier herunterladen.
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